Reiseplanung Route USA - Der Westen

Planung: USA - DER Westen

Im Juni 2017 reisen wir für rund vier Wochen durch den Westen der USA. Bei unserem Roadtrip stehen neben San Francisco, Las Vegas und Los Angeles viele National- und State-Parks auf dem Programm. Auch einen langen Traum werden wir uns erfüllen ...

 

Planst du selbst eine USA-Reise und weißt noch nicht so genau, wie du damit anfangen sollst oder welche Dokumente du benötigst? Sucht du noch Inspiration für deine Route? In diesem Artikel habe ich dir alles Wichtige für deinen Roadtrip durch den Westen der USA zusammengestellt.


Flüge

Flug nach Marokko

Meiner Erfahrung nach schwanken die Flugpreise in die USA stark. Wir hatten Glück und haben für unsere Flüge mit British Airways 430 Euro pro Person gezahlt. Start ist der Flughafen Düsseldorf. Von dort geht es über London Heathrow direkt nach Los Angeles.

 

Leider kostet die Sitzplatzreservierung mittlerweile bei British Airways - und auch bei anderen Airlines - extra. Über die Erfahrung mit BA werde ich natürlich auch auf dem Blog berichten. Flüge suche ich meistens über Swoodoo oder momondo.

 

Tipp:

Pass bei der Suche gut auf versteckte Zusatzkosten – zum Beispiel für die Zahlung mit Kreditkarte – auf. Gute Erfahrungen habe ich mit der Buchung über STA Travel und Travel Overland gemacht.

 

Wichtig:

Sei bei An- und Ausreise und auch bei inneramerikanischen Flügen frühzeitig am Flughafen. Das Auswärtige Amt empfiehlt drei bzw. zwei Stunden. 

 

Dein aufgegebenes Gepäck wird eventuell kontrolliert. Benutze daher Schlösser, die durch die Transportsicherheitsbehörde (TSA) geöffnet werden können oder verschließe den Koffer gar nicht. Um keine böse Überraschung zu erleben, sollten Geschenke am besten nicht verpackt werden.


Die Route

Wir haben uns für eine nicht ganz klassische Route entschieden, da der Yellowstone National Park schon ganz lange auf unserer Bucketlist stand. Daher geht es zunächst über Los Angeles nach Denver, wo wir unseren Mietwagen übernehmen und dann richtig durchstarten.

  • Los Angeles (1 Übernachtung)
  • Denver (1)
  • Cody (1)
  • Yellowstone NP (4)
  • Salt Lak City (1)
  • Moab (3)
  • Page (2)
  • Bryce Canyon (1)
  • Zion National Park (2)
  • Las Vegas (2)
  • Lone Pine (1)
  • Yosemite (2)
  • San Francisco (3)
  • Highway 1 (1)
  • Los Angeles / Venice Beach (3)
USA 2017 - Der Westen StepMap USA 2017 - Der Westen

Egal, ob du Unterkünfte vorbuchst oder nicht, einige Tipps solltest du für deine Route beachten:

  • Vermeide es - so gut es geht -, an Wochenenden und Feiertagen in den National Parks zu sein
  • Die Hotels in Las Vegas sind an den Wochenende viel teurer
  • Wie viele Kilometer traust du dir am Tag zu? Unterschätze die Zeit auf der Straße nicht. Insbesondere, wenn du allein unterwegs bist.
  • Schau dir vorher die Ferienzeiten der Amerikaner an
  • Welche Aktivitäten sollen bei dir auf dem Programm stehen? Wandern im Hochsommer passt nicht unbedingt
  • Solltest du im Frühjahr oder Spätherbst fahren, können einige Pisten aufgrund von Schnee und Eis noch bzw. bereits gesperrt sein

Einreise USA

Zion National Park
Zion National Park

Viele Horrorstories geistern über die Einreise in die USA umher. Eigentlich ist es aber ganz leicht*. Hoffen wir, dass es auch so bleibt ...

 

Du benötigst zunächst folgende Dokumente:

  • Reisepass, der bis einschließlich des Ausreisetages gültig ist
  • Rück- oder Weiterflugticket
  • Elektronische Einreiseerlaubnis (ESTA)

Die ESTA kannst du hier ausfüllen. Mach es bitte auch nur auf dieser offiziellen Seite, hier kostet es 14 Dollar und du wirst definitiv nicht abgezockt. Grundsätzlich darfst du dann 90 Tage im Land bleiben.

 

Hast du alle Dokumente zusammen und sitzt endlich im Flugzeug, dann bekommst du dort wahrscheinlich schon die Bescheinigung für den Zoll in die Hand gedrückt, die du ausfüllen und bei der Einreise abgeben musst.

 

Tipp:

Solltest du bei der Bescheinigung deine Adresse in den USA angeben müssen, aber einen Roadtrip geplant haben, dann gib einfach das erste Hotel oder im Notfall die Adresse der Autovermietung an.

 

Was heißt in den USA eigentlich Einreise?  

Du reist ein, wenn du das erste Mal US-Amerikanischen Boden betrittst. Dazu gehört auch der Flughafen, an dem du umsteigst. Du musst also zunächst durch die Immigration. Das heißt

  • es werden deine Dokumente gecheckt
  • ein Foto wird gemacht
  • deine Fingerabdrücke werden genommen
  • eventuell wirst du auch noch kurz befragt (Grund der Reise, wie lange bleibst du, wo wohnst du ...) 

Nach der Immigration musst du dein Gepäck vom Band holen und durch den Zoll. Danach geht es weiter zum Schalter, an dem du wieder einchecken bzw. auch dein Gepäck abgeben musst. Du siehst also, dass du etwas Zeitpuffer benötigst, wenn du in den USA umsteigen musst. 

 

Tipp:

Deine elektronischen Geräte, die du ja wahrschenlich im Handgepäck transportierst, sollten bei der Ankunft geladen sein. Möglicherweise möchten die Officer mal den Inhalt deines Notebooks checken ...

 

*Alle Infos gelten für deutsche Staatsangehörige (Stand Ende 2016). Beim Auswärtigen Amt findest du noch weitere Informationen.


Geld und Kreditkarte

Zunächst: Ohne Kreditkarte geht nicht viel in den USA. Du kannst eigentlich überall damit zahlen und musst die Kartennummer sogar teilweise angeben (zum Beispiel bei den Buchungen einiger Hotels). Mastercard und VISA sind geläufig und werden überall akzeptiert. Auch kann in der Regel problemlos Geld an den ATM gezogen werden. Dafür musst du nur die PIN deiner Kreditkarte im Hinterkopf haben.

 

Tipp:

Nicht immer sind Kreditkarten unbegrenzt für den Einsatz im Ausland freigeschaltet. Frage vorher bei deiner Bank nach und beantrage gegebenenfalls die Erhöhung des Tageslimits oder auch die Höchstgrenze pro Bezahlvorgang.

 

Gleiches gilt übrigens auch für EC-Karten. Check vor Abreise, inwieweit deine Karte fürs Ausland freigeschaltet ist.


Telefonieren und Internet

Egal wo ich bin, mittlerweile hole ich mir eigentlich immer eine "einheimische" Prepaidkarte für mein Smartphone. Ob in Thailand oder Uganda: Klappte bisher hervorragend. Du kannst dir deine USA-Simkarte auch schon in Deutschland bestellen und in der Regel dann vor Ort für 30 Tage loslegen. Sehr nützlich, wenn man unterwegs zu Fuß mal den Weg sucht oder kein Navi im Auto hat und die Offline-Karten mal nicht ausreichen sollten.

 

Für die USA gibt es verschiedenste Pakete, egal ob Vieltelefonierer oder Internetjunkie. Such dir dein Paket aus. 

 

Ansonsten gibt es in den Städten fast überall Wifi, egal ob im Hostel oder im Café.


Strom

Die Spannung liegt in den USA bei 110 Volt, bei uns in Europa bei 220 Volt. Grundsätzlich sind europäische Geräte ohne Spannungswandler in den USA nutzbar. Das heißt, es reicht ein günstiger Adapter, den es zum Beispiel bei Amazon gibt. Solltest du dir nicht sicher sein, ob dein elektronisches Gerät tatsächlich für beide Spannungen ausgelegt ist, dann schaue am besten nochmal in die Bedienungsanleitung oder höre dich beim Händler oder Produzenten um. 

 

Bisher hatte ich keinerlei Probleme und der Adapter hat jedes Mal ausgereicht.


Horseshoe Bend Page
Horseshoe Bend bei Page

Mietwagen in den USA

Reicht der nationale Führerschein? Wie schnell darf ich eigentlich fahren? Der Sixpack Bier im Auto ist kein Problem, oder?

 

Alles, was du rund um die Themen Mietwagen und Autofahren im Südwesten der USA wissen musst, kannst du bald hier im Blog lesen. 


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Kommentare: 1
  • #1

    Katja (Montag, 12 Dezember 2016 10:42)

    Ein toller Artikel mit ganz tollen Tipps. Insbesondere auch der Hinweis auf eine entsprechende Kreditkarte finde ich sehr wichtig, denn auf Reisen gehört eine solche unbedingt dazu.