Kapstadt

Unsere letzte Etappe in Südafrika: Kapstadt!

Unterkunft: B.I.G. Backpackers in Green Point

 

Das Hostel ist einfach klasse. Es liegt in einer guten Gegend (man kann ohne Probleme zur Waterfront laufen), unser Zimmer – wir hatten ein Doppelzimmer –  war zwar relativ klein, aber sehr schön im Innenhof gelegen und die Gemeinschaftsräume sind toll eingerichtet. Die Mitarbeiter sind super freundlich und helfen, wo sie nur können. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Also absolut empfehlenswert!

Victoria & Alfred Waterfront und Two Oceans Aquarium

 

Wir sind vom Hostel einfach mal los gelaufen, am Stadion vorbei bis zur Victoria & Alfred Waterfront. Es gibt zig Restaurants und man könnte sicher tagelang shoppen ohne auch nur in allen Geschäften gewesen zu sein. Ich fand den Kontrast zu den Schiffen, die einlaufen und repariert werden, sehr schön. Leider regnete es beim ersten Besuch immer stärker, also hat Plan B gegriffen. Wir haben das Two Oceans Aquarium besucht. Es liegt direkt an der Waterfront und ist (gerade bei schlechtem Wetter) eine super Sache.

Greenmarket Square und Bo Kaap

 

Es fehlten noch diverse Souvenirs und deshalb sind wir morgens zum Greenmarket Square in der City gefahren. Egal was es ist, man wird es da schon bekommen. Von Kitsch bis schön. Wir sind noch eine Weile durch die Stadt geschlendert und dann zum Bo Kaap gefahren. Das Viertel ist weltweit bekannt für seine bunten Häuschen. Es ist ein sehr altes Viertel, in dem die muslimische Bevölkerung (Kap Malaien) wohnte und immer noch wohnt. Für mich steht fest: Ich will ein pinkes Haus mit grünen Fensterrahmen …

Tafelberg und Lion‘s Head

 

Wenn das Wetter besser wird, dann weiß jeder Touri in Kapstadt: Ab zum Tafelberg und zum Lion‘s Head. Es hört sich etwas merkwürdig an, aber den Tafelberg hatten wir erst am zweiten Tag in der Stadt überhaupt gesehen. Der Gute hielt sich hinter einer dicken Wolkenschicht versteckt. Das macht er ziemlich oft, von daher sollte jeder Schönwettertag ausgenutzt werden, um hoch zu fahren oder zu wandern. Wir sind allerdings nicht beim ersten Mal der Seilbahn hochgefahren, es war so voll, wir hätten den ganzen restlichen Tag mit warten verbracht und das war es uns nicht wert.

 

Der Wettergott meinte es aber gut mit uns und schenkte uns am letzten Tag einen strahlend blauen Himmel. Schnell Tickets online gekauft, im Hostel ausgedruckt und hoch. Die Seilbahn fährt auch nicht, wenn der Wind zu stark ist. Von oben hat man natürlich eine wunderbare Aussicht über die gesamte Stadt. Der Besuch lohnt sich, auch wenn man unten warten muss.

 

Der Lion’s Head sollte auch unbedingt mitgenommen werden. Auch von dort hat man einen tollen Ausblick, vor allem auch auf den Tafelberg.

District Six Museum

 

Der „Disctrict Six“ wurde 1867 für frei gelassene Sklaven, Immigranten, etc. gegründet. Durch die Apartheid und deren Gesetze, stand das komplette Viertel ab 1966 nur noch der weißen Bevölkerung zur Verfügung. Das Viertel wurde geräumt und dem Erdboden gleich gemacht. Das Museum zeigt Stücke – meist ganz persönliche Sachen -, die in den Trümmern gefunden wurden und erzählt die Geschichten von verschiedenen damaligen Bewohnern. Wer sich mit der Geschichte der Stadt auseinander setzen will, was man auch tun sollte, der sollte dem Museum definitiv einen Besuch abstatten.

Botanischer Garten


Der Garten ist riesig und lohnenswert, wenn man etwas Zeit übrig hat. Ich liebe die südafrikanischen Pflanzen, die nur in der Kapregion wachsen (Fynbos).

Long Street


Die Long Street  ist DIE Partystraße der Stadt. Einheimische und Touris sind gleichermaßen vor Ort, es gibt unzählige Restaurants. Wir waren essen im Mama Africa. Das Restaurant ist bei Touristen ziemlich beliebt. Ich fand es wirklich gut. Das Essen war lecker, der Wein sowieso. Im Nebenraum hat eine Band gespielt. Zu späterer Stunde tanzen die Leute dort wohl auf den Tischen. Fahrt bitte mit dem Taxi am Abend. Es ist super günstig und einfach sicherer.

Bloubergstrand


Fahrt auf jeden Fall zum Bloubergstrand. Mit dem Wagen ist man super schnell da. Der Strand an sich ist sehr schön und man hat einen Wahnsinnsblick auf Kapstadt und vor allem auf den Tafelberg.

Fazit


Südafrika war ein Traum. Es hat alles ganz wunderbar geklappt, ein Land wie gemacht zum individuellen Reisen. Wir haben uns niemals unwohl gefühlt oder gar Angst gehabt. Eher im Gegenteil. Es gibt zig verschiedene Landschaften und die Tierwelt ist einmalig. Die Safaris haben in jedem Fall Lust auf mehr gemacht. Afrikafieber halt. Südafrika wird uns definitiv wiedersehen.

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