Das Pantanal

IM Pantanal

Weiter ging es ins Pantanal. In der Trockenzeit ist das Gebiet eine Savanne, die sich bis zum Amazonasgebiet zieht. In der Regenzeit bietet sich ein ganz anderes Bild. Das Pantanal ist überschwemmt. In beiden Fällen ist es unglaublich tierreich und eigentlich noch ziemlich unbekannt.


Unterkunft

 

Leider kann ich guten Gewissens keine Unterkunft mehr empfehlen. Wir hatten großes Glück, denn wir hatten die Tour über Ueli (Auswanderer aus der Schweiz) gebucht. Allerdings haben er und seine Frau die Lodges verkauft und scheinbar hat die Qualität sehr nachgelassen. Die Touren ins Pantanal sind verdammt teuer und unter den Anbietern gibt es einige, die das Geld nicht wert sind.

 

Die Chapada

 

Wir sind von Iguazu nach Cuiba geflogen und wurden dort von Ueli am Flughafen abgeholt. Die erste Fazenda lag mitten im Nirgendwo, hatte schöne Bungalows mit Hängematte auf der Veranda und sogar einen Pool. Der war auch dringend notwendig, es war tierisch heiß. Nachmittags hat uns Ueli die Umgebung gezeigt, die mich an eine Mischung aus Afrika und Outback erinnert hat.

 

Die erste Tour führte uns zur Chapada, eine Hochebene mit vielen roten Tafelbergen und dem geografischen Mittelpunkt Südamerikas. Wir hatten das Glück mehrere Aras zu sehen. Abends war Wellness angesagt: Die kleinen Fische, die tote Haut von den Füßen fressen, gibt es hier in fast jedem Fluss. Sehr beliebt bei den einheimischen Mädels. 

 


Schnorlchen mit Piranhas


In Nobres hatten wir die Möglichkeit in einem Fluss zu schnorlchen. Das Wasser war unglaublich klar und wir fühlten uns wie in einem großen Aquarium. Wir sahen zig verschiedene Fischarten und über uns turnten Affen durch die Bäume. Eine wirklich tolle Erfahrung.


Das Pantanal


Weiter ging es ins wirkliche Pantanal und in eine neue Pousada. Mit etwas Glück sieht man dort Tapire, Anacondas, Otter oder sogar Jaguare. Was man aber ganz, ganz sicher sieht sind Kaimane, Nasenbären und Capybaras. Auch hier war es unfassbar heiß und ich war am Ende des Trips komplett von Mücken zerstochen. Aber es hat sich gelohnt. Wir hatten auch noch ein echt seltenes Erlebnis: Ein Ameisenbär hat sich in die Küche der Pousada verlaufen. Sieht man definitiv nicht alle Tage.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0