Willkommen in Rio de Janeiro

Willkommen in Rio de Janeiro

Wenn es einen Gott gibt, dann hatte er wohl ein bis zwei Caipis intus, als er Rio de Janeiro erschaffen hat. Eine bunte Stadt, die einfach alles bietet: Atemberaubende Natur - ewig lange Strände - Party - gutes Essen und CAIPIS!

Unterkunft: Rio Guesthouse


Das Guesthouse liegt direkt an der Copacana, im obersten Stock eines Hauses. Die Dachterasse verschlägt einem die Sprache. Die Doppel- und Einzelzimmer sind schön eingerichtet, sehr sauber und für die Lage noch recht günstig. Besitzerin Marta spricht Deutsch und Englisch und gibt gute Tipps, organisiert Touren und hat für jede Frage die passende Antwort. Das Frühstück ist der Hammer!


Die Strände


Direkt nach der Ankunft hatten wir die Gelegenheit, den Sonnenaufgang über der Copacana zu sehen. Die Stadt und ihre Umgebung sind ein wahrer Traum. Ich persönlich finde den Strand in Ipanema schöner, aber das ist Geschmackssache. Schaut den Einheimischen beim futevólei - eine Mischung zwischen Volleyball und Fußball - zu und trinkt euch ein Bierchen oder Caipi dazu. Den Sonnenuntergang könnt ihr euch sehr gut mit ein, zwei Bierchen am Aproador anschauen. Touris mischen sich mit Einheimische und es ist richtig was los. Der große Felsen trennt übrigens die Copa und Ipanema Beach, man kann ihn also nicht verfehlen.


Zuckerhut und Christus-Statue


Mit dem Taxi ist man schnell am Zuckerhut. Es lohnt sich, an der ersten Station der Gondelbahn  auszusteigen, denn von dort hat man den besten Blick auf den “Pão de Açúcar”. Natürlich ist die zweite Station auch Pflicht, denn der Blick auf die Stadt ist einmalig. Die Stadt liegt inmitten der Berge und ist einfach traumhaft schön.


Auch zum Corcovado und damit der Christus-Statue haben wir uns ein Taxi geschnappt. Von unten sieht die Statue so klein aus, aber von wegen.


Fußball


Es ist wirklich wahr: Fußball ist DAS Thema in Brasilien. Lasst Euch ein Spiel nicht entgehen! Die Stimmung war super und wir hatten sogar das Glück, Neymar spielen zu sehen. Wir sind mit einem anderen Pärchen mit dem Taxi zum Stadion, das im Norden der Stadt liegt. Die Stadtteile sind schon ziemlich grenzwertig und Marta war es auch nicht wohl dabei, dass wir allein gefahren sind. Uns ist nichts passiert, wir waren sicher die einzigen Touris im ganzen Stadion. Solltet ihr nicht allein fahren wollen, dann fragt in euren Unterkünften nach Touren, bei denen ihr mit einem Guide zusammen das Spiel besucht. 


Tipps und Tricks

  • Am Wochenende und an Feiertagen kann es durchaus vorkommen, dass kaum ein Bankautomat noch Geld führt. Plant das unbedingt mit ein, kurz vor Abflug könnte das problematisch werden ... Wir mussten selbst ziemlich lange suchen.
  • Die Caipis hauen einen um und nicht wundern: Es wird kein brauner Zucker verwendet.
  • Das Essen ist relativ fleischlastig und wird in den meisten Läden nach Gewicht abgerechnet. Ihr schnappt euch einen Teller, es wird gewogen und bezahlt. Als Vegetarier hat man im Frontera eine gute Auswahl, das Essen schmeckt und man ist unter Einheimischen.
  • Rio ist einfach eine tolle Stadt, die Leute sind gut drauf und wir hatten nie eine komische oder gefährliche Situationen. Allerdings gilt natürlich: Der gesunde Menschenverstand darf nie ausgeschaltet werden, auch wenn die Stimmung gerade gut ist. Leere Gassen meiden, keine Wertgegenstände offen tragen, Taxis nehmen und abends nicht allein am Strand rumlaufen. Sollte etwas passieren: Abgeben, nicht wehren.
Copacabana Rio de Janeiro Brasilien

Kommentar schreiben

Kommentare: 0